Blitze durch Klimawandel

05. Jan 2015

 

 Der Klimawandel lässt es häufiger blitzen.

Das zeigt eine Untersuchung von Wetterdaten aus den USA. Mit jedem Grad der globalen Erwärmung steigt die Zahl der Blitze dort im Mittel um zwölf Prozent, wie Forscher um David Romps von der Universität von Kalifornien in Berkeley im Wissenschaftsmagazin Science schreiben.

Die Wissenschaftler hatten zwei wichtige Faktoren analysiert, die für die Zahl der Blitze entscheidend sind: die Niederschlagsrate und die verfügbare Energie, um Luft aufsteigen zu lassen. Die Kombination der beiden Faktoren könne die Blitzhäufigkeit gut erklären, wie der Vergleich mit US-Wetteraufzeichnungen belege, berichten die Forscher.

Sie ließen elf globale Klimamodelle auf Grundlage dieser Faktoren die Zahl der vertikalen Blitze von Wolken zum Erdboden vorhersagen. Dabei zeigte sich über den USA die erwähnte Zunahme um ungefähr zwölf Prozent pro Grad globaler Erwärmung der Luft.

 

 

Rund 25 Millionen Blitze werden pro Jahr in den USA registriert, sie gelten dort als Hauptauslöser für Wald- und Steppenbrände. Daher habe die erwartete Zunahme auch Auswirkungen auf die Entwicklung betroffener Ökosysteme und die dort lebenden Arten, schreiben die Forscher.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr knapp 550.000 Blitze registriert, wie der Karlsruher Blitz-Informationsdienst ermittelte. Prinzipiell gilt hierzulande: Im bergigen Süden schlägt der Blitz häufiger ein als im Norden. Nach Schätzungen entladen sich etwa 60 Prozent der Blitze in den Wolken selbst, 40 Prozent finden den Weg zur Erde.

 

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